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Sturm- oder Orkanböen

Als Orkanböen bezeichnet man als einen stärkeren Sturm, der ab eine Stärke von 110 km/h als diese gewertet wird. Solche orkanartige Stürme können neben Verwüstung immense Überschwemmungen in Meeres- oder Küstennähe verursachen. Ereignet sich ein solcher Orkan auf dem Meer, so spricht man von einer Seehose, die für Seeleute lebensbedrohlich werden kann. Früher sprach man von einem Hurrikan, diese Bezeichnung wurde im deutschen allerdings von dem Begriff Orkan abgelöst.

Die meisten Stürme treten in der Herbst- sowie in der Winterzeit auf, da die Temperaturunterschiede zwischen dem Polargebiet und dem Süden sehr groß sein können. Kommt es zu einem Aufprall der unterschiedlichen Temperaturunterschiede, entwickelt sich daraus ein starker Sturm. Der wohl stärkste Orkan, der in Deutschland aufgetreten ist, ist der Orkan Wiebke, der 1990 mit einer Geschwindigkeit von 285 km/h über Deutschland und Teile Österreichs und der Schweiz fegte. Nach diesem schweren Sturm berichteten viele Zeitungen von 35 Todesopfern, die dem Orkan zum Opfer fielen und etliche Auto- und Häuserschäden.

Immer noch werden solche Gefahren von Orkanböen von Vielen unterschätzt. Herumfliegende Gegenstände und ganze Bäume können von einem Orkan entrissen und durch die Luft gewirbelt werden. Dabei entsteht akute Lebensgefahr für jeden, der sich bei einem Orkan draußen aufhält oder mit dem Auto unterwegs ist.

Desweiteren raten regionale Radiosender insbesondere Fernkraftfahrer, die mit einem entladenen LKW über Autobahnbrücken fahren müssen, Umleitungen zu benutzen oder eventuell für diesen Tag ganz die Tour abzubrechen. Nicht selten werden solche Stürme von Niederschlägen oder in manchen Fällen sogar von Gewitter begleitet. Aber nicht nur Orkane oder Stürme darf man unterschätzen.
Manchmal kann auch ein vermeidlich ungefährliches Gewitter, gefolgt von Blitzen, zu einer Lebensgefahr werden. Auch in dieser Situation ist es ratsam sich in Gebäuden oder PKWs Schutz zu suchen. Desweiteren rät man dazu in der Wohnung sämtliche Elektrogeräte abzuschalten und ggf. den Stecker zu ziehen, damit ein Einschlag in das Gebäude vermieden werden kann.

Sollte es einem nicht möglich sein, während zum Beispiel eines Gewitters begleitet von Blitzen, sich in einem Gebäude Schutz zu suchen, so empfiehlt es sich im offenen Gelände Hügel und Gewässer zu vermeiden und ggf. seine Füße zusammenstellen, in die Hocke zu gehen und die Arme nah am Körper zu tragen, damit man einen Blitzeinschlag im eigenen Körper vermeiden kann.

Spricht man von einem Unwetter, so gehören dazu nicht nur orkanartige Stürme, Niederschläge oder Gewitter, sondern auch bei schwerem Hagelfall, Schneestürmen, Glatteis und Starkregen werden häufig Unwetterwarnungen heraus gegeben. Beispiele einiger historischen Unwetter, wie die Sturmfluten an der Nordsee oder das Hochwasser in Sachsen, zeigen welche Ausmaße ein solches Unwetter mit sich führen kann.
Um sich genügend auf ein Unwetter oder auf orkanartige Stürme vorzubereiten, helfen lediglich Warnungen des Deutschen Wetterdienstes und sollten im jeden Fall ernst genommen werden, damit man unbeschadet das Unwetter übersteht.

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